03
Tag(e)
10
Stunde(n)
08
Minute(n)
22
Sekunde(n)

Sichere dir 14% auf fast alles – Jetzt sparen! 

Sichere dir 14% auf fast alles – Jetzt sparen!

Ernährungsberatung für Katzen: Nassfutter und Trockenfutter

16.10.2026 - Lesedauer: 5 Minuten

Trockenfutter und Nassfutter für Katzen in einem Napf. – KI-generiert

Trockenfutter oder Nassfutter - was ist besser? Die Antwort ist für jede Katze anders, informiere dich über die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Horcht dein Stubentiger auf das verlockende Rappeln eines Futterkartons oder das magische Geräusch beim Dosenöffnen? Der Ton macht bei Katzen nicht nur die Musik, er kündigt auch die Essenszeit an. Denn neben all den verschiedenen Geschmacksnoten, die der Katzenfuttermarkt zu bieten hat, unterscheiden sich zunächst einmal Trockenfutter und Nassfutter. Beide Futterarten haben eigene Vorzüge. Erfahre hier, wie du für ausgewogene Ernährung sorgst.

Fressnapf als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Fressnapf als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Was versteht man unter Nassfutter und Trockennahrung?

In Katzenfutter muss ein ausgewogenes Verhältnis von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten, sowie Vitaminen und Mineralien vorliegen. Katzen haben einen besonderen Anspruch an essenziellen Aminosäuren, welche in einem Alleinfuttermittel berücksichtig werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass nicht jedes Trocken- oder Nassfutter auch ein Alleinfuttermittel ist. Ein gutes Katzenfutter bietet ein perfekt ausbalanciertes Verhältnis zwischen allen Nährstoffkomponenten und garantiert eine ausgewogene Ernährung.

Nass- und Trockenfutter im Vergleich:

  • Nassfutter wird in Form von stückiger Weichnahrung aus Konserven, Frischetüten oder Schälchen angeboten, aber auch Gelees, Pasteten und dergleichen fallen unter die Kategorie Feuchtfutter.
  • Trockenfutter ist dehydriertes und in Form gepresstes Katzenfutter in Form von Kroketten, Kissen und anderen kleinen Knabberstückchen.

Die Qualität eines Katzenfutters hängt nicht allein von seiner Nährstoffdichte ab. Entscheidend ist bei Nass- und Trockenfutter eine ausgewogene, bedarfsgerechte Zusammensetzung. Ist die Nährstoffdichte im Futter hoch, so benötigt die Katze häufig insgesamt etwas weniger davon. Auf diese Weise kann sich ein etwas höherer Anschaffungspreis schnell rechnen.

Wie sieht eine gute Mischfütterung aus?

Das Prinzip der Mischfütterung sieht vor, dass der Samtpfote sowohl Trocken- als auch Nassfutter angeboten werden. Das funktioniert, wenn es das jeweilige Futter in Kombination aus einer Fütterung im Napf und beispielweise per Activity Feeding dargereicht wird. Teil die Gesamtfuttermenge des Tages – für eine erwachsene, gesunde Katze – zum Beispiel wie folgt auf: Katzennassfutter in zwei Rationen, zum Beispiel zum Frühstück und abends, den Trockenfutteranteil (entsprechende der Tagesration) den ganzen Tag über zur freien Verfügung. Das Futter sollte allerdings immer frisch sein und nicht lange herumstehen. Katzen sind keine „Aasfresser“. Füttere daher lieber häufiger kleine Portionen. Das Fressen von vielen kleinen Happen über den Tag hinweg entspricht dem natürlichen Fressverhalten und kann über das Katzentrockenfutter gut abgedeckt werden. Für eine reine Wohnungskatze entspricht diese Art der Fütterung jedoch nicht dem natürlichen Verhalten, sich ihre Nahrung zu erarbeiten. Es liegt in der Natur der Katze, einen erheblichen Teil des Tages mit der Nahrungsbeschaffung und der Jagd zu verbringen. Bei einer Wohnungskatze kommt dieses Verhalten häufig zu kurz. Sogenanntes Activity-Feeding bietet eine Möglichkeit, dieses Bedürfnis aufzugreifen und die Nahrungsaufnahme artgerechter zu gestalten. Außerdem haben Trocken- und Nassfutter unterschiedliche Verdauungszeiten, sodass bei dieser Art von Fütterung der Katzenmagen den ganzen Tag über gleichmäßig beschäftigt ist.

Es ist wichtig, dass beide Futterarten angenommen werden und das Tier das Futter gut verträgt, sowie sein Idealgewicht zuverlässig hält. Das hat den Vorteil, dass das Tier weniger Manierismen entwickelt, welche die Fütterung erschweren, sollte aus irgendeinem Grund einmal nur eine der beiden Futterarten zur Verfügung stehen oder dies aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Es empfiehlt sich außerdem ein gut „funktionierendes“ Futter wenn möglich beizubehalten.

Bei der Fütterung der Katze solltest du auf ein bedarfsdeckendes Alleinfuttermittel für Katzen achten. Nähr- und Inhaltsstoffe für eine Mischfütterung mit Trocken- und Nassfutter, eventuell Frischfutter und ein paar Leckerli auszurechnen kann etwas kompliziert sein, wenn die jeweiligen Hersteller hierzu keine erläuternden Angaben auf den Futterverpackungen machen. In solchen Fällen solltest du eine tierärztliche Ernährungsberatung in Anspruch nehmen.

Solltest du eine Katze in den Haushalt holen, die in ihrem vorangegangenen Zuhause entweder nur Nass- oder Trockenfutter bekommen hat, solltest du erst einmal bei der für sie bekannten Fütterungsvariante bleiben und deine Katze in ihrem neuen Zuhause ankommen lassen. Nach einiger Zeit gewöhnst du das Tier an das jeweils unbekannte Futter, indem du es Stück für Stück dem gewohnten Futter untermischt, bis beides akzeptiert wird.

Wie viel Leckerlis dürfen es sein?

Fast ebenso variantenreich ist auch die Auswahl an Katzensnacks und Leckerli: Von gefüllten Kissen über Katzen-Würstchen sind zu getrocknetem Fisch ist für jede Feinschmeckerkatze etwas Passendes dabei. Bei einem so großen Angebot besteht keine Veranlassung, den Stubentiger mit Kleinigkeiten vom Menschentisch zu füttern: Hat das Tier dabei Erfolg, hat dein Essteller seinen Tabustatus verloren. Allerdings ist es bei Katzenleckerli wie mit Süßigkeiten: Allzu viel ist alles andere als gesund, daher bitte nur in Maßen. Rechne daher gleich eine tägliche Menge an Leckerli mit in die Futterrationen ein. Diese sollte aber nur einen kleinen Teil der Tagesration ausmachen. Setze Leckereien in Maßen und gezielt ein, zum Beispiel zur positiven Konditionierung. Behalte aber im Kopf, dass sie mit einer Tafel Schokolade für uns Menschen vergleichbar sind. Ideal ist es, wenn du die Leckerli als Ansporn zur sportlichen Betätigung des Tigers einsetzen kannst, zum Beispiel als Belohnung bei Jagdspielen oder als Inhalt eines Snackballs zum Spielen. So setzt die Katze den Energiegehalt der Schleckerei in Bewegung um und trainiert die Kalorien wieder ab.

Was ist besser – Nassfutter oder Trockenfutter für die Katze?

Wenn du dich fragst, ob denn nun Trocken- oder Nassfutter besser für deine Katze ist, lautet die Antwort: weder noch. Denn es kann auch beides infrage kommen. Trocken- als auch Nassfutter gleichen in der Kombination die jeweiligen Schwächen ihrer Beschaffenheit aus und verdoppeln die Pluspunkte.

Fütterungskonzepte für die Katze

Informiere dich rund um die optimale Versorgung deiner Katze in allen Lebenslagen, vom Jungtier bis zum Senior, von Trocken- über Nassnahrung und BARFen.

Überblick über Nass- und Trockenfutter

Video: "Katzenfutter für jede Lebenslage - Kitten, Adult & Senior"

Füge Fressnapf jetzt als bevorzugte Quelle bei Google hinzu und bekomme unsere Inhalte künftig schneller und prominenter angezeigt.

Fressnapf als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen
Weitere Infos

Weitere Beiträge, die dich auch interessieren könnten

Weitere Themen im Überblick